Pressemitteilung vom 08.03.2010
Der CDU-Stadtverband hatte kürzlich zum Politischen Früh- schoppen in den neuen Wernigeröder Ortsteil Reddeber ins Gasthaus Reddeburg eingeladen. CDU-Stadtverbandsvorsit- zende Angela Gorr MdL
und Stadtratspräsident Uwe Albrecht konnten dabei
Ortschaftsratsmitglied Detlef Rothert, den ehe- maligen, langjährigen
Bürgermeister Horst Schädel, Wolf- gang Baake sowie Vertreter des
Wernigeröder CDU-Stadtverbands- vorstandes und der Stadtratsfraktion
zum ungezwungen Infor- mations- und Meinungsaustausch am Sonntag
begrüßen.
Der ehemalige Bürgermeister und
derzeitige Ortschronist Horst Schädel nutzte die Möglichkeit, die
Entwicklung des Dorfes seit der Wende bis in die heutige Zeit
vorzustellen. Anfang der 90er Jahre war noch vieles unbürokratisch
möglich, was heute nicht mehr denkbar wäre, so Schädel. Das Dorf hat
sich gut entwickelt vom typischen DDR-Bauerndorf mit 7 Telefonen und
fehlender Kanalisation zu einem modernen Ort. Alle 12 Straßen wurden
ausgebaut, Abwasser-und Ergasnetz gelegt und vieles mehr
geschaffen. Besonders stolz ist man, dass sich die Abfall-
wirtschaft auf dem Ortsgelände angesiedelt hat.
In Reddeber hat jeder Verein sein eigenes Vereinshaus. Das Kulturleben eines Ortes steht und fällt mit den Vereinen. Schädel lud die Wernigeröder Vereine ein, diese vorhandenen Räumlichkeiten für Veranstaltungen mit zu nutzen. Auch die Stadtratssausschüsse könnten Sitzungen vor Ort durchführen. Höhepunkt des Jahres ist das Schützenfest. Leider fällt dieses immer mit dem Wernigeröder Rathausfest zusammen, wie Uwe Albrecht feststellte. Redeber will nicht nur Schlafstadt sein, betonte Schädel. Die KITA ist zwar gut belegt, aber die Inte- gration der Bewohner in den Neubausiedlungen ins dörfliche Leben könnte sich noch verbessern.
Lange war man bestrebt als Ort selbstständig zu bleiben, betonte Schädel. Jetzt aber sei der Beitritt zu Wernigerode die richtige Entscheidung gewesen. Bisher gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Verwaltung gut. Angela Gorr sicherte zu, den Wunsch nach einem Heimatmuseum als Anliegen im Kulturausschuss vorzubringen.
Uwe Albrecht konnte Befürchtungen bezogen auf Lärm, Staub und Sichtbehinderungen in Zusammenhang mit dem neuen Wernigeröder Industriegebiet mit dem Hinweis auf strikte Emissionsschutzgesetze entkräften.
Ortschaftsratsmitglied Rothert lobte das bisherige System der Anrufbusse, um am Wochenende zuverlässig und preiswert in die Innenstadt kommen zu kommen. Viele Einwohner wünschen sich, dass dies auch zukünftig beibehalten wird. Ein weiterer dringender Punkt sind die fehlenden Breitbandverbin- dungen. Die anwesenden Stadtrats-und Ausschussmitglieder nahmen alle Punkte auf.
Angela Gorr drückte im Namen aller ihre Freude darüber aus, viele neue Erkenntnisse und Informationen über den neuen Ortsteil gewonnen zu haben.
P.S. Inzwischen war Bürgermeister Oppermann, der am letzten Sonntag aus persönlichen Gründen verhindert war, zu einem intensiven Gespräch in der CDU-Bürgersprechstunde zu Gast und ergänzte die angesprochenen Themen.







